mgv-now-2klZum freundschaftlichen Herbstsingen lud der MGV gemischter Chor Eintracht 1909 Niederoberweiler ein. Gekommen waren die Chöre des MGV Harmonie Kempenich, der MGV Concordia Kruft, die Sangesfreunde Wiesemscheid und der Chor Chorios der Verbandsgemeinde Adenau. Die Auftritte der Chöre erfolgten dabei an diesem Abend in zwei Blöcken, die durch eine Pause getrennt wurden, in jeweils der selben Reihenfolge.

Den ersten Block Chorabends eröffnete der gastgebende Chor Eintracht Niederoberweiler unter der Leitung von Gerhard Schlich mit dem Lied „Musica, du ganz lieblich Kunst" aus dem „Studentengärtlein" des Johannes Jeep (1582-1644) von 1614. Hierauf begrüßte Ilka Bach, Erste Vorsitzende des Chores, alle Gäste und Ehrengäste und stellte die Chöre vor. Im Anschluss sang der Chor aus Weiler „Memory" aus dem Musical „Cats" in einer Bearbeitung von Gerhard Schlich. Durch das weitere Programm führte dann der Zweite Vorsitzende Reinhold Rodammer.

Als erster Gastchor trat der MGV Harmonie Kempenich mit seinem Ersten Vorsitzenden Lothar Büchel unter dem Dirigat von Wolfram Schenk auf. Zu Gehör brachte der Chor im ersten Block „Tebje Pajem" von Dimitri Barnianski, „Caro mio ben" von Tomaso Giordani und „Vater unser" nach Hanne Haller, bearbeitet von Wolfram Schenk. Im zweiten Block folgten „Halleluja" von Kobi Oshrat, „Zeit ist ein Geschenk" von Manfred Bühler und „Diridonda" von Arnold Kempkens.

Den nächsten Programmpunkt bestritten die Sänger des MGV Concordia Kruft mit seinem Ersten Vorsitzenden Andreas Molitor und Dirigent Kevin Breitbach. Sie eröffneten ersten Teil mit „Das Ringlein" von Wilhelm Nagel. Es folgten Hans Lingerhands „Wo die roten Rosen blühen" und „Musik ist meine Welt" von Johannes Kalpers. „Die Diplomatenjagd" von Reinhard Mey und Karl Grims „Nun adé" bildeten den zweiten Teil der Darbietung.

mgv-now-1klDen ersten Block beschlossen die Sangesfreunde Wiesemscheid unter ihrem Ersten Vorsitzenden Peter Scheid. Guido Nisius dirigierte das Volkslied „Wahre Freundschaft", „Die kleine Kneipe", komponiert von Pierre Kartner und bekannt durch Peter Alexander sowie „Die Getränke sind frei" in Abwandlung des bekannten Stückes „Die Gedanken sind frei". Mit Hans Blums „Ich hab dein Knie gesehn" (Interpret Henry Valentino) eröffneten die Wiesemscheider ihren zweiten Block und komplettierten den Auftritt mit „Rinderwahn" von Max Rabe und dem Titel „Wenn der Herrgott ruft" der Höhner.

Der letzte Gastchor in der Reihenfolge des Abends war der gemischte Chor „Chorios" der Verbandsgemeinde Adenau unter ihrem Erste Vorsitzenden Heinz Hoffmann und Dirigent Guido Nisius. Mit den ersten Klängen von „Hey Jude" der Beatles betrat der Chor die Bühne. „Killing me softly" von Charles Foss, „Radhalaila" nach einer israelischen Hora, einem Tanz, und „Hello Mary Lou" von Gene Pitney vervollständigten den ersten Teil des Auftritts. Der zweite Teil umfasste die Titel „Mad world" von Tears for Fears, „Always look on the bright side of life" aus dem Film "Das Leben des Bryan" und „Die perfekte Welle" der Gruppe Juli.

Den Chören folgte die Sopranistin Martina Schramm, begleitet von Gerhard Schlich am Keyboard, mit „In mir klingt ein Lied" nach der Musik Frederik Chopins, bearbeitet von Melichar und mit dem Text von Ernst Marischka. „Nur für mich" aus dem Musical „Les Miserables" (Musik: Claude Michel / Schönberg, Text: Alain Bublic / John Caird) begleitete die Zuhörer in eine knapp 30minütige Pause.

Nach der Pause eröffnete der MGV gemischter Chor Eintracht 1909 Niederoberweiler den zweiten Block mit dem unter anderem auch durch Peter Maffay bekannt gewordenen Lied „Über 7 Brücken musst du geh'n" der Gruppe Karat. Es folgten noch „Ich fühl wie du" aus dem Peter-Maffay-Musical „Tabaluga" und Udo Jürgens „Ich war noch niemals in New York", bevor die Gastchöre mit ihrem zweiten Auftritt den zweiten Block vervollständigten.

So endete der offiziellen Teil des Herbstsingens zwar gegen 23 Uhr, aber bis nach Mitternacht gaben die Chöre aus Adenau und Wiesemscheid noch das eine und andere Lied zum Besten, bevor die Zuhörer und Gastsänger nach einem wunderbaren Abend ihren Heimweg antraten.