vulkan panorama weg kEin 15 Kilometer langer Rundwanderweg über die Höhen rund um Burgbrohl bietet beeindruckende Aus- und Einblicke in die Landschaft und ihre geologische Vergangenheit.

Unsere Tour startet am neugestalteten Kurpark, der "Brohltalaue Ost", in Burgbrohl, wo es auch Parkmöglichkeiten gibt. Am Wasserspielplatz und einem sprudelnden Geysir vorbei, wandern wir auf einem idyllischen Waldweg am Brohlbach entlang. Ein leichter Pfadaufstieg mit vulkanischen Gesteinsformationen und einer Informationstafel zum Lavaverlauf des Lummerfelds und Veitskopfes führt uns hinauf in Richtung Lummerfeld.
Vorbei an riesigen und mächtigen Trasswänden gehts es weiter abwärts ins untere Brohltal bis zum angrenzenden Traumpfad „ Höhlen- und Schluchtenweg“. Hier lohnt ein kurzer Abstecher von ca. 50 Metern zur Besichtigung der einmaligen Traßhöhlen.

(Hinweis: Aufgrund notwendiger Sicherungsarbeiten ist der nachfolgend beschriebene Aufstiegspfad von November 2016 bis März 2017 gesperrt. Eine Umgehung erfolgt über den ausgeschilderten alternativen und weiter unten beschriebenen Weg durch das Pfaffental. Der Vulkan- und Panoramaweg bleibt damit durchgängig als Rundweg begehbar.)

Wir folgen nun einem fast alpinartigen steilen Aufstiegspfad, der „Teufel“ genannt wird. Hier ist, besonders bei Nässe, Trittsicherheit erforderlich. Vorbei am "Teufelsknochen" kommen wir auf ein Plateau und werden dort mit einem sehr schönem Blick auf das Viadukt der Brohltaleisenbahn ("Vulkan-Express") belohnt.

Über sehr steiles Gelände geht es weiter zu einem Aussichtspunkt mit Ruhebank. Diese lädt ein, den beeindruckender Blick aufs untere Brohltal und auf die auf die Höhen zwischen Kell und Wassenach zu genießen und dabei neue Kräfte zu sammeln.

Nach einer kurzen Erholungspause gehen wir weiter leicht ansteigend entlang eines kleinen Steinbruchs auf dem "Römerpfad" genannten Wanderpfad bis zu der als "Weinberghäuschen" oder auch "Wingerthäuschen" bezeichneten Grillhütte.
Der tolle Panoramaausblick auf Burgbrohl, die Vordereifel, die Höhen des Kunkskopfes und den Lydiaturm am Laacher See belohnen uns für die Strapazen, die wir bisher schon auf uns genommen haben.

vulpaweg ansicht kAls Alternativ zu dem steilen Aufstiegspfad führt ein breiter und gut begehbarer Weg durch das Pfaffental hinauf auf den von der Grillhütte abgehenden Wanderpfad

Die Wanderung führt uns nun weiter über einen schönen, naturbelassen Pfad und dann über offene Feldwege bis zum Heiligenhäuschen von Oberlützingen und weiter rund um den Ortsteil Lützingen herum bis auf die Höhen des Vulkankraters Herchenberg.
Ein Abstecher von rund 200 Metern zum "Koloß von Lützingen", einem Wahrzeichen Lützingens, und zur Filialkirche St. Martin mit dem hängenden Tabernakel lohnt sich allemal-

Von einer Aussichtsplattform am Herchenberg aus genießen wir den grandiosen Einblick in den durch den Lavaabbau geöffneten Krater mit seinem - je nach Tageslicht - smaragdgrünen See. Gleichzeitig ergibt sich eine phantastische Rundumsicht bis zur hohen Eifel mit Blick zur Burg Olbrück einerseits und zum Rheintal mit dem rechtsrheinischen Drachenfels anderseits.

Nach der Dreifaltigkeitskapelle, die im Jahr 1889 durch Johann Schmidgen aus Gönnersdorf erbaut wurde, zweigt der Weg dann leicht nach links ab und führt uns durch einen schönen Buchenwald - auch "Scheid" genannt - bis zum Waldende.

Die Hälfte der Wanderung liegt nun hinter uns und eine Ruhebank lädt hier zu einem schönem Blick auf die Probstei Buchholz, den Ortsteil Weiler und bis hin zum Bausenberg über Niederzissen ein.

Weiter folgen wir dem schmalen Fußweg durch den Wald , der uns über einen sanften Abstieg und einen Naturpfad hinunter zum Ortsteil Weiler leitet, wo das Landgasthaus Rothbrust eine willkommene Einkehrmöglichkeit zum Essen und Trinken bietet.

vulpaweg schild kGleich gegenüber, auf der anderen Seite der Brohltalstraße (B412), liegt die Haltestelle "Weiler West" der Brohltalbahn. Doch statt den Vulkan-Express zu nehmen, folgen wir einem schönen Wiesenweg und den Gleisen der Brohltalbahn talaufwärts in Richtung Niederzissen.

Am Ortsende des Ortsteils Weiler zweigen wir nach links ab, überqueren eine Brücke und genießen den idyllischen Bachlauf des Brohlbaches und den Wasserquelllauf des Markusgrabens, um dann weiter über Feldwege und durch das Waldgebiet Almersbach bis nach Buchholz zu wandern. Auf der Höhe in Buchholz angekommen, lohnt sich ein Abstecher zur Besichtigung des ehemaligen Propstei Buchholz - evtl. mit Führung nach Voranmeldung - auf jeden Fall.

Der letzte Streckenabschnitt unserer 15 km Wanderung führt uns von Buchholz aus etwas erhöht entlang des Gleesbachtals an einem nahegelegenen Weinberghäuschen und der von den Familien Kerig und Zissener gepflegten "Fatimakapelle" oberhalb Burgbrohl vorbei hinunter zum Schloßhotel Burgbrohl. Hier gibt es eine weitere Einkehrmöglichkeit mit Biergarten, Schenke und Restaurant.

Nun wandern wir die letzten 400 Meter durch Burgbrohl wieder zum Ausgangspunkt, dem Kurpark "Brohltalaue Ost". Zum Abschluß lohnt sich ein Besuch der 100 Meter entfernten historischen Kaiserhalle, dem Wahrzeichen von Burgbrohl.

 

Kurzinformationen

Wegverlauf: Rundwanderweg
Länge : 15 Km
Schwierigkeitsgrad: Mittel
Dauer: 4 - 5 Std
Maximale Höhe: 292 Meter
Minimale Höhe : 129 Meter
Aufstieg: 378 Meter
Abstieg: 378 Meter
Höhendifferenz: 163 Meter